» Rathaus | Politik | Gemeinden » Mitgliedsgemeinden » Gemeinde Ribbesbüttel 

Gemeinde Ribbesbüttel

Gemeindebüro geschlossen
Aufgrund der derzeitigen Lage bezüglich der Corona-Pandemie bleibt das Gemeindebüro bis auf Weiteres geschlossen.
Für die Sprechstunde des Bürgermeisters ist eine Videokonferenz möglich.
Hier erfolgt die vorherige Terminabsprache unter der Tel. Nr. 05374 3794.
Anfragen können gerne per E-Mail an gemeindeamt(at)ribbesbuettel.de gestellt werden.
Die Gemeindeverwaltung / Der Bürgermeister

 

Absage von Veranstaltungen in der Gemeinde Ribbesbüttel
Aufgrund der aktuellen und nicht kalkulierbaren Entwicklung der Corona-Pandemie werden die Veranstaltungen und Generalversammlungen der Gemeinde, Feuerwehren, Vereine und des Kinomuseums bis einschließlich 30.04.2021 abgesagt.

Der Verein „Im Dorfleben Ribbesbüttel“ gibt bekannt, dass die Veranstaltungen des Vereins zunächst bis einschließlich 31.03.2021 abgesagt werden.

Die Konfirmationen werden wie folgend verschoben:
St. Viti Kirchengemeinde Leiferde: 04.07.2021 um 10.00 Uhr.
St. Petri Kirchengemeinde Ribbesbüttel: 19.09.2021, in Gruppen um 09.30 Uhr
und um 11.30 Uhr.

Eventuelle Nachholtermine werden rechtzeitig bekanntgegeben.
Die Gemeinde Ribbesbüttel

 

Dorfentwicklung Dorfregion Ribbesbüttel und Rötgesbüttel

Dorfentwicklung geht in die nächste Runde – Private Anträge können wieder gestellt werden!

Auch in diesem Jahr können im Rahmen des Förderprogramms Dorfentwicklung wieder Förderanträge gestellt werden. Gemeinsam mit zahlreichen Bürgerinnen und Bürgern wurde der Dorfentwicklungsplan für die Gemeinden Ribbesbüttel und Rötgesbüttel im letzten Jahr erarbeitet. Die Erhaltung der überlieferten Dorfstrukturen und ihre behutsame Fortentwicklung ist ein besonderes Anliegen der Dorfentwicklungsförderung. Die traditionelle Bausubstanz, die Zuordnung der Gebäude zueinander und ihre raumwirksame Lage an den Straßen und Plätzen sowie die Grünstrukturen prägen das unverwechselbare Gesicht eines jeden Dorfes.

Das Land fördert daher Maßnahmen zur Erhaltung und Gestaltung dörflicher Bausubstanz mit ortsbildprägenden Charakter. Förderfähig sind z.B.:

  • Dachsanierungen
  • Fassadenarbeiten an Sichtmauerwerk und Putzarbeiten
  • Fachwerkerneuerung, Fachwerkfreilegung
  • Erneuerung von Fenstern, Türen und Toren
  • Farbgestaltung
  • Erneuerung der straßenseitigen Einfriedung
  • Anpassung / Rückführung der veränderten Bauform
  • Beseitigung baulicher (auch konstruktiver) Missstände

Das Land fördert darüber hinaus die Umnutzung und die Revitalisierung (Wiedernutzung)l

Hier sind leerstehende landwirtschaftlich genutzte oder ehemals landwirtschaftliche Gebäude für Wohn-, Arbeits- sowie Fremdenverkehrs-, Freizeit- oder gemeinschaftliche Zwecke gemeint. Dabei ist auch der Innenausbau förderungsfähig.

Maßnahmen an Altgebäuden können mit 30 % der förderfähigen Kosten gefördert werden. Die Fördersumme beträgt maximal 50.000 Euro für ein Objekt. Bei Revitalisierungen können bis zu 100.000 Euro; bei Umnutzungen von ortsbildprägenden Gebäuden bis zu 150.000 Euro gefördert werden.

Anmeldungen für einen kostenlosen und fachkundigen Beratungstermin werden bis Ende Mai 2021 bei den Gemeinden oder beim Planungsbüro Warnecke entgegengenommen. Die Anmeldeformulare (gelten immer noch) erhalten Sie per vorheriger telefonischer Absprache in den Gemeindebüros oder hier:

(siehe Register „Dorfregion“):

https://ribbesbuettel.de/antrag-private-personen

oder

https://www.roetgesbuettel.de/gemeinde/dorferneuerungsprogramm

Ansprechpartner der Dorfentwicklung:

Gemeinde Ribbesbüttel, Frau Ryll, Tel.: 05374 3794

Gemeinde Rötgesbüttel, Frau Löchel, Tel. 05304 907026

Planungsbüro Warnecke, Frau Traub, Herr Warnecke, Tel.: 0531 1219240

E-Mail: mail(at)planungsbuero-warnecke.de

 

Aus der Geschichte

Der Ort wird erstmals im Jahre 1007 als "Rikbaldesgebutle" erwähnt. Um 1000 n. Chr. hat dieses Gebiet zum Besitz des Grafen Altmann gehört, dessen Tochter Frederunde einen Teil ihrer Erbschaft zwischen Wolfenbüttel im Süden und Ribbesbüttel im Norden dem Bischof von Hildesheim schenkte und von dem ein Teil Gründungsbesitz des Klosters Steterburg wurde. Später gehörte Ribbesbüttel zur Herrschaft der Edelherren von Meinersen. Diese standen im 12. Jahrhundert in engen Beziehungen zu den Welfen und waren später den Herzögen von Braunschweig-Lüneburg lehnspflichtig. Herzog Otto der Strenge von Lüneburg eroberte 1316 die Burg Meinersen. Damit war Ribbesbüttel endgültig der Herrschaft des Herzogtums Braunschweig-Lüneburg einverleibt, und zwar dem aus der welfischen Teilung von 1267 hervorgegangenen Fürstentum Lüneburg. Ribbesbüttel blieb dann der Lüneburger Linie zugeordnet, und zwar bis 1885 dem Fürstentum Lüneburg und später dann dem Regierungsbezirk Lüneburg.
1489 waren in Ribbesbüttel außer dem adligen Gut 2 Vollhöfe, 4 Halbhöfe und 15 Koten vorhanden. 

Nachdem 1811 38 Wohngebäude gemeldet waren, hatte sich das Dorf in der Mitte des 19. Jahrhunderts auf 57 Wohngebäude (1848) vergrößert, vor allem durch Bebauung an der damaligen Poststraße von Braunschweig nach Hamburg. Es trat danach eine Stagnation ein, die zu nur ganz langsamer Dorfausweitung führte. Erst die Folgen des zweiten Weltkrieges brachten von den 50er Jahren an eine rege Bautätigkeit. 

Die für das Jahr 1811 mit 433 angegebene Einwohnerzahl, die wahrscheinlich durch französische Commando-Truppen im Schloss während der Napoleonischen Zeit erhöht war, sank im 19. Jahrhundert vorübergehend deutlich unter 400 und schließlich auch im vorherigen Jahrhundert durch Abwanderung auf 333 Einwohner im Jahre 1939 ab. Durch den erheblichen Zustrom der Vertriebenen und Zugewanderten steigerte sich die Einwohnerzahl im Jahre 1950 bereits auf 744.