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Gemeinde Ribbesbüttel

Gemeindebüro geschlossen
Aufgrund der derzeitigen Lage bezüglich der Corona-Pandemie bleibt das Gemeindebüro bis auf Weiteres geschlossen.
Für die Sprechstunde des Bürgermeisters ist eine Videokonferenz möglich.
Hier erfolgt die vorherige Terminabsprache unter der Tel. Nr. 05374 3794.
Anfragen können gerne per E-Mail an gemeindeamt(at)ribbesbuettel.de gestellt werden.
Die Gemeindeverwaltung / Der Bürgermeister

 

Absage von Veranstaltungen in der Gemeinde Ribbesbüttel
Aufgrund der aktuellen und nicht kalkulierbaren Entwicklung der Corona-Pandemie werden die Veranstaltungen und Generalversammlungen der Feuerwehren, Vereine und der St. Petri Kirchengemeinde bis einschließlich 28.02.2021 abgesagt. Es sind teilweise Nachholtermine ab Mai/Juni vorgesehen. Diese werden dann rechtzeitig bekanntgegeben.
Die Gemeinde Ribbesbüttel

 

Aus der Geschichte

Der Ort wird erstmals im Jahre 1007 als "Rikbaldesgebutle" erwähnt. Um 1000 n. Chr. hat dieses Gebiet zum Besitz des Grafen Altmann gehört, dessen Tochter Frederunde einen Teil ihrer Erbschaft zwischen Wolfenbüttel im Süden und Ribbesbüttel im Norden dem Bischof von Hildesheim schenkte und von dem ein Teil Gründungsbesitz des Klosters Steterburg wurde. Später gehörte Ribbesbüttel zur Herrschaft der Edelherren von Meinersen. Diese standen im 12. Jahrhundert in engen Beziehungen zu den Welfen und waren später den Herzögen von Braunschweig-Lüneburg lehnspflichtig. Herzog Otto der Strenge von Lüneburg eroberte 1316 die Burg Meinersen. Damit war Ribbesbüttel endgültig der Herrschaft des Herzogtums Braunschweig-Lüneburg einverleibt, und zwar dem aus der welfischen Teilung von 1267 hervorgegangenen Fürstentum Lüneburg. Ribbesbüttel blieb dann der Lüneburger Linie zugeordnet, und zwar bis 1885 dem Fürstentum Lüneburg und später dann dem Regierungsbezirk Lüneburg.
1489 waren in Ribbesbüttel außer dem adligen Gut 2 Vollhöfe, 4 Halbhöfe und 15 Koten vorhanden. 

Nachdem 1811 38 Wohngebäude gemeldet waren, hatte sich das Dorf in der Mitte des 19. Jahrhunderts auf 57 Wohngebäude (1848) vergrößert, vor allem durch Bebauung an der damaligen Poststraße von Braunschweig nach Hamburg. Es trat danach eine Stagnation ein, die zu nur ganz langsamer Dorfausweitung führte. Erst die Folgen des zweiten Weltkrieges brachten von den 50er Jahren an eine rege Bautätigkeit. 

Die für das Jahr 1811 mit 433 angegebene Einwohnerzahl, die wahrscheinlich durch französische Commando-Truppen im Schloss während der Napoleonischen Zeit erhöht war, sank im 19. Jahrhundert vorübergehend deutlich unter 400 und schließlich auch im vorherigen Jahrhundert durch Abwanderung auf 333 Einwohner im Jahre 1939 ab. Durch den erheblichen Zustrom der Vertriebenen und Zugewanderten steigerte sich die Einwohnerzahl im Jahre 1950 bereits auf 744.