Gemeinde Isenbüttel

Öffnungszeiten des Gemeindebüros

Montag          08.00 - 12.00 Uhr

Dienstag        08.00 - 12.00 Uhr

Donnerstag   08.00 - 12.00 Uhr und 15.00 - 18.00 Uhr

Freitag           08.00 - 12.00 Uhr 

Das Gemeindebüro ist unter der Telefonnummer 05374 8871 oder per E-Mail an gemeinde.isenbuettel@isenbuettel.de zu erreichen.

Homepage: www.gemeinde-isenbuettel.de

 

Sprechstunde des Bürgermeisters

Bürgermeister Frederick Meyer führt jeweils am Donnerstag von 17.00 bis 18.00 Uhr im Gemeindebüro im Rathaus seine Sprechstunde durch.

 


Laubsammlung in der Gemeinde Isenbüttel

Sehr geehrte Mitbürgerinnen und Mitbürger,
die Laubsammlung im Gebiet der Gemeinde Isenbüttel wird sich ab diesem Jahr verändern und anders als in den vergangenen Jahren ablaufen.
Ab der letzten Oktoberwoche werden Container für Laub an den Straßen Berliner Platz, Triftweg, Schützenplatz, Rischmühlenriede, Lärchenallee Gründreieck und Lärchenallee Ecke Buchenweg aufgestellt und regelmäßig geleert. Sie haben dort die Möglichkeit, ihr Laub selbst zu entsorgen oder aber im Abfallwirtschaftszentrum Ausbüttel gegen Gebühr selbst anzuliefern.
Die bislang praktizierten Laubsackabholungen von privaten Grundstücken durch unsere Gemeindemitarbeiter entfallen komplett. 
Wir bitten um Ihr Verständnis, dass wir auf Grund von Personal-, Kosten- und Naturschutzgründen in Zukunft einen anderen Weg einschlagen möchten, um das Laub zu entsorgen.

 

Aus der Geschichte

Isenbüttel, erstmals um 1200 urkundlich erwähnt, wurde im 13. und 14. Jahrhundert "Ysenebutle" bzw. "Isenbutle" genannt. Die Grundherrschaft lag in verschiedenen Händen, meist jedoch als herzogliches Lehn, die Zehntherrschaft als bischöflich halberstädtisches Lehn. Im Laufe des 14. Jahrhunderts erwarb das Kloster Isenhaqen Rechte in Isenbüttel. Außerdem schenkte Herzog Albrecht von Sachsen Lüneburg dem Kloster Isenhagen als Ersatz für die Verluste, die dieses während des Lüneburgischen Erbfolgekrieges erlitten hatte, das Patronatsrecht der Kirche Isenbüttel. Die Grundherrschaft wechselte später auf die Kirche in Brökel, auf die v. Wenden und auf die v. Campe über, die im 15. Jahrhundert wieder die Grundherrschaft im großen Teil des Dorfes hatten. Ihre Grundherrschaft wurde erst 1873 zum Teil durch Landabtretung abgelöst.
Isenbüttel war schon früh ein recht großes, ziemlich regelloses Haufendorf. 1489 sind außer dem Gut 8 Vollhöfe, 8 Halbhöfe und 21 Kothöfe registriert. Mitte des 17. Jahrhunderts waren es 13 Ackerhöfe, 27 Kötner und 7 Brinksitzer. Die Funktion von Isenbüttel als Kirchspielmittelpunkt führte zu einer größeren Zahl von Nachsiedlern, die als Handwerker ihren Lebensunterhalt fanden, indem sie die zum Kirchspiel gehörende Bevölkerung versorgten, soweit Gewerbe- und Zunftzwang der Städte es zuließen. 1848 waren in Isenbüttel 121 Wohngebäude und im Jahre 1895 143 Wohngebäude vorhanden.

Die günstige Verkehrslage zu Gifhorn und an den Bahnlinien (der Bahnhof Isenbüttel-Dorf wurde 1890 in Betrieb genommen) führte zu einer weiteren Ausdehnung des Dorfes (207 Wohngebäude im Jahre 1950). Der Vertrag des Kreises Gifhorn mit der Stadt Wolfsburg sah auch Isenbüttel als eine der 6 Gemeinden vor, die "Aufschließungsbeiträge für die Sesshaftmachung von VW-Pendlern" erhielten, so dass die Zahl der Wohngebäude von 395 (1961) auf 550 (1968) anstieg. Die erste amtliche Einwohnerzahl wies 1811 bereits 699 Bewohner aus, womit Isenbüttel das größte Dorf im Kreis (Amt) Gifhorn war. 1858 waren 896, 1905 995 und 1939 bereits 1.094 Einwohner gemeldet.