Gemeinde Calberlah

Die Gemeindeverwaltung Calberlah ist für Bürger geöffnet. Zutritt ist ausnahmslos mit Mundschutz erlaubt. Entsprechende Verhaltensregeln aufgrund von Covid-19 werden an der Eingangstür bekanntgegeben.

Öffnungszeiten der Gemeinde Calberlah
Hauptstraße 17, 38547 Calberlah
Tel. 05374 1246, Fax: 05374 5672
E-Mail: gemeinde.calberlah(at)isenbuettel.de

Sprechzeiten des Bürgermeisters
Die Sprechstunde des Bürgermeisters erfolgt nach vorheriger Terminabsprache im Gemeindebüro donnerstags in der Zeit von 16.00-18.00 Uhr.
Da es aber immer wieder vorkommen kann, dass zu dieser Zeit auch auswärtige Termine wahrgenommen werden, beachten Sie bitte die jeweiligen Mitteilungen in der Tagespresse.
Die Sprechstunde des Bürgermeisters findet nach vorheriger Terminvereinbarung statt.

In Notfällen wenden Sie sich bitte an den Bürgermeister, Herrn Goltermann,
Tel. 0173 4273669 oder per E-Mail Thomas.Goltermann(at)Isenbuettel.de 
o d e r
an den 1. stellvertretenden Bürgermeister, Herrn Hellwig, Tel. 05374 3836.

Die Mitarbeiter*innen des Gemeindebüros erreichen Sie dienstags und donnerstags in der Zeit von 9.00-12.00 Uhr und zusätzlich am Donnerstagsnachmittag.
 

Gemeindebüro geschlossen!

Bitte beachten Sie, dass das Gemeindebüro in der Zeit vom 21.12.2020 bis 08.01.2021 geschlossen bleibt. In Notfällen wenden Sie sich bitte an den

Bürgermeister, Herr Goltermann , Tel.: 0173 4273669 oder
an den 1. stellv. Bürgermeister, Herr Hellwig, Tel.: 05374 3836 oder
an den 2. stellv. Bürgermeister, Herr Passeyer Tel: 0157 76478057

Wir wünschen Ihnen ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr 2021. Bleiben Sie gesund.

Ihr Team der Gemeindeverwaltung

 

Vorschlagsliste Ehrenbürger

Richtlinie für die Verleihung des Ehrenbürgerrechts

Aufgrund des § 29 des Niedersächsischen Kommunalverfassungsgesetztes (NKomVG) in

der Fassung vom 17. Dezember 2010 (Nds. GVBL. S. 576), letzte berücksichtigte Änderung:

§ 111 vom 24.10.2019 (Nds. GVBl. S. 309), hat der Verwaltungsausschuss und der Rat der

Gemeinde Calberlah auf seiner Sitzung vom 05.05.2020 folgende Richtlinie beschlossen:

 

§ 1 Verleihung

(1) Die Verleihung des Ehrenbürgerrechts ist Ausdruck der besonderen Wertschätzung
der Gemeinde Calberlah für Bürgerinnen und Bürger, die sich durch außergewöhnliche
Verdienste oder ein besonderes Engagement um das Wohl der Gemeinde Calberlah und
ihrer Bürger verdient gemacht haben.

(2) Die in besonderem Maße erbrachten Verdienste können z. B. in folgenden Bereichen
liegen: Kunst, Kultur, Wissenschaft, Technik, Gewerbe, Handel, Wirtschaft, Kinder- und
Jugendhilfe, Sozialwesen, Seniorenarbeit, Vereinswesen, politisches/gesellschaftliches
Engagement.

(3) Das Ehrenbürgerrecht der Gemeinde Calberlah kann nur an natürliche Personen mit
aktuellem Wohnsitz in der Gemeinde Calberlah verliehen werden.

 

§ 2 Verfahren zur Verleihung und Entziehung des Ehrenbürgerrechts,
Ausübung des Ehrenbürgerrechts

(1) Die Verleihung einer Ehrenbürgerschaft kann jede volljährige,
(natürliche und juristische) Person mit aktuellem Wohnsitz in der
Gemeinde Calberlah beim Bürgermeister bzw. der Bürgermeisterin
schriftlich beantragen. Selbstvorschläge sind nicht möglich. Der Antrag
soll ausführlich Art und Umfang der besonderen Verdienste enthalten.

(2) Für die Verleihung der Ehrenbürgerschaft ist in nichtöffentlicher Sitzung des
Gemeinderates mit einfacher Mehrheit zu bestätigen. Grundsätzlich kann über eine, max.
zwei Ehrenbürgerschaften pro Jahr entschieden werden.

(3) Die Auswahl trifft eine Jury aus fünf Personen. Vor der Entscheidung über den Entzug
der Ehrenbürgerschaft ist der Ehrenbürgerin oder dem Ehrenbürger Gelegenheit zur
Stellungnahme zu geben.

(3.1) Die Jury besteht aus dem Bürgermeister/der Bürgermeisterin, Sport-, Jugend- und
Kulturausschussvorsitzende/n, Pastor/in und aus zwei weiteren Mitgliedern der
öffentlichen Vereine oder Verbände.

(4) Hat die zu ehrende Person der Ehrung zugestimmt, so wird in einem Empfang der
Gemeinde die Verleihung des Ehrenbürgerrechts vorgenommen. Der zu ehrenden Person
wird eine Urkunde über das Ehrenbürgerrecht übergeben, die die Unterschrift des
Bürgermeisters bzw. der Bürgermeisterin aufweist. Der Empfang wird im Rahmen der
Veranstaltung „Wir für die Gemeinde Calberlah“ durchgeführt.

(5) Der Ehrenbürger ist in eine Liste der Ehrenbürgerinnen und Ehrenbürger aufzunehmen.

(6) Die Gemeinde wird die örtliche Presse über die Verleihung bzw. der Aberkennung in
Kenntnis setzen.

 

§ 3 Entziehung des Ehrenbürgerrechts

Die Gemeinde kann das Ehrenbürgerrecht wegen unwürdigen Verhaltens wieder entziehen.
Über die Entziehung des Ehrenbürgerrechts entscheidet der Gemeinderat in
nichtöffentlicher Sitzung.

 

§ 4 Ehrung für verstorbene Ehrenbürgerinnen und Ehrenbürger

(1) Im Sterbefall ehrt die Gemeinde durch eine Traueranzeige im Samtgemeindekurier
und mit einem Beileidsschreiben an die Hinterbliebenen.

 

§ 5 Inkrafttreten

(1) Diese Richtlinie tritt mit ihrer Beschlussfassung durch den Gemeinderat in Kraft.

 

Calberlah, 19.06.2020

Der Bürgermeister

Thomas A. Goltermann

 

Vorschlagsliste Ehrenbürger

 

Aus der Geschichte

Der Ort, erstmals 1318 als "Kaluerlege" und einige Jahre später als "Caluerla" erwähnt, wird bereits 1398 mit seinem heutigen Namen genannt. Calberlah gehörte zur Grafschaft "in poppendic", die 1318 die Grafen von Woldenberg als Lehen Herzog Ottos von Braunschweig besaßen und die sie 1337 den Herzögen Otto und Wilhelm von Lüneburg verkauften. 1340 war die Grafschaft über den Papenteich den Bokmasts verpfändet. 1489 bildete Calberlah die nordöstliche Gemeinde in "Papendike", der der Gogräfschaft Rötgesbüttel entsprach. Die Dingbänke bei Rötgesbüttel, der Gerichtsort, waren rund 9 km vom Dorf entfernt.

1848 wird es als zur ehemaligen Untergografschaft Papenteich gehörig bezeichnet. Während der kurzen Zeit des Königsreichs Westphalen war es 1810 bis 1813 dem Canton Fallersleben im Departement Oker eingegliedert. 1867 bis 1885 bildete das Amt Gifhorn mit den Ämtern Fallersleben und Isenhagen sowie Teilen des Amtes Meinersen die Kreishauptmannschaft Gifhorn, aus der bei der Einführung der preußischen Kreisverfassung am 1.4.1885 die Kreise Isenhagen und Gifhorn entstanden. Die Kreisreform von 1932 vereinigte beide mit Wirkung vom 1.4.1933 zum Kreis Gifhorn. Am 30.6.1965 schloss sich Calberlah mit den Gemeinden Allenbüttel, Edesbüttel, Jelpke und Wettmershagen zur Samtgemeinde Calberlah zusammen, der sich am 31.5.1969 auch die Nachbargemeinde Allerbüttel anschloss.

Calberlah war ursprünglich eine haufendorfähnliche Anlage im Nordwesten des heutigen Dorfes. 1489 sind 9 Halbhöfe registriert, dazu 4 Koten. Nachdem sich weitere Familien entlang des alten Karrenwegs zwischen Gifhorn und Fallersleben niederließen, veränderte sich Calberlah zu einem Wege-(Zeilen)-dorf. Nach einer weiteren Vergrößerung im Laufe des 19. Jahrhunderts waren 1858 60 Wohngebäude und 1895 81 Wohngebäude vorhanden. Die Einwohnerzahl wird 1848 mit 369 und 1905 mit 503 Einwohnern angegeben. Blieb in der ersten Hälfte unseres Jahrhunderts die Dorfvergrößerung im üblichen Rahmen (1950: 121 Wohngebäude - durch den Zustrom von Vertriebenen und Zugewanderten stieg die Einwohnerzahl auf 1049 an, wobei Calberlah sich weiter nach Osten ausdehnte), so erbrachte die etwa ab 1952 einsetzende Neubautätigkeit im Gebiet zwischen Dorf und Bahnhof eine neue Phase in Gang. Diese außerordentlich verkehrsgünstige Lage an einer Bahnstation (der Bahnhof war bereits 1904 in Betrieb genommen) auf halbem Wege zwischen Gifhorn und Wolfsburg war sehr geeignet als Wohnplatz einer zahlreichen Pendlerbevölkerung. Als eine der 6 Wohngemeinden für Pendler des VW-Werke sah der Vertrag des Kreises Gifhorn mit der Stadt Wolfsburg von 1960 Calberlah vor. Es erhielt dafür Aufschließungsbeiträge für die Sesshaftmachung von VW-Pendlern. 1961 waren 257 und 1968 374 Wohngebäude vorhanden.