Gemeinde Isenbüttel

 

Sprechstunde der Gemeinde
Aufgrund des Beschlusses der Bund-Länder-Konferenz vom 05.01.2021 zur Eindämmung des Coronavirus bleiben das Rathaus der Samtgemeinde und auch das Büro der Gemeinde Isenbüttel bis zum 31.01.2021 geschlossen. Nur dringende, unaufschiebbare Angelegenheiten werden nach vorheriger telefonischer Terminvereinbarung (05374 88-90 für Samtgemeinde und 05374 88-71 für Gemeinde Isenbüttel) in diesem Zeitraum bearbeitet.
Homepage: http://www.gemeinde-isenbuettel.de/
E-Mail: gemeinde.isenbuettel@isenbuettel.de

 

Aus der Geschichte

Isenbüttel, erstmals um 1200 urkundlich erwähnt, wurde im 13. und 14. Jahrhundert "Ysenebutle" bzw. "Isenbutle" genannt. Die Grundherrschaft lag in verschiedenen Händen, meist jedoch als herzogliches Lehn, die Zehntherrschaft als bischöflich halberstädtisches Lehn. Im Laufe des 14. Jahrhunderts erwarb das Kloster Isenhaqen Rechte in Isenbüttel. Außerdem schenkte Herzog Albrecht von Sachsen Lüneburg dem Kloster Isenhagen als Ersatz für die Verluste, die dieses während des Lüneburgischen Erbfolgekrieges erlitten hatte, das Patronatsrecht der Kirche Isenbüttel. Die Grundherrschaft wechselte später auf die Kirche in Brökel, auf die v. Wenden und auf die v. Campe über, die im 15. Jahrhundert wieder die Grundherrschaft im großen Teil des Dorfes hatten. Ihre Grundherrschaft wurde erst 1873 zum Teil durch Landabtretung abgelöst.
Isenbüttel war schon früh ein recht großes, ziemlich regelloses Haufendorf. 1489 sind außer dem Gut 8 Vollhöfe, 8 Halbhöfe und 21 Kothöfe registriert. Mitte des 17. Jahrhunderts waren es 13 Ackerhöfe, 27 Kötner und 7 Brinksitzer. Die Funktion von Isenbüttel als Kirchspielmittelpunkt führte zu einer größeren Zahl von Nachsiedlern, die als Handwerker ihren Lebensunterhalt fanden, indem sie die zum Kirchspiel gehörende Bevölkerung versorgten, soweit Gewerbe- und Zunftzwang der Städte es zuließen. 1848 waren in Isenbüttel 121 Wohngebäude und im Jahre 1895 143 Wohngebäude vorhanden.

Die günstige Verkehrslage zu Gifhorn und an den Bahnlinien (der Bahnhof Isenbüttel-Dorf wurde 1890 in Betrieb genommen) führte zu einer weiteren Ausdehnung des Dorfes (207 Wohngebäude im Jahre 1950). Der Vertrag des Kreises Gifhorn mit der Stadt Wolfsburg sah auch Isenbüttel als eine der 6 Gemeinden vor, die "Aufschließungsbeiträge für die Sesshaftmachung von VW-Pendlern" erhielten, so dass die Zahl der Wohngebäude von 395 (1961) auf 550 (1968) anstieg. Die erste amtliche Einwohnerzahl wies 1811 bereits 699 Bewohner aus, womit Isenbüttel das größte Dorf im Kreis (Amt) Gifhorn war. 1858 waren 896, 1905 995 und 1939 bereits 1.094 Einwohner gemeldet.