Kommunale Wärmeplanung

Die Samtgemeinde Isenbüttel plant aktiv die Zukunft der Wärmewende: sicher, bezahlbar und klimafreundlich. Seit Dezember 2025 erstellt die target GmbH den Wärmeplan, Fertigstellung ist für Ende 2026 vorgesehen.

Ziel und Zweck - Warum kommunale Wärmeplanung?

Die Wärmeplanung ist die entscheidende Planungsgrundlage für den Weg zu einer treibhausgasneutralen und unabhängigen Wärmeversorgung. Ziel ist es, lokale Ressourcen zu erfassen, zu nutzen und zu vernetzen. Nur so kann eine zukunftssichere Wärmelösung gelingen.

Die Wärmeplanung erfasst lokale Potenziale für Erneuerbare Energien und identifiziert passende Lösungen wie mögliche Wärmenetze oder dezentrale Technologien wie Wärmepumpen. Dies erfordert neben einer Strategie der energetischen Gebäudesanierung insbesondere einer Strategie zur Identifikation und Entwicklung von Flächen zur Wärmeerzeugung mit Erneuerbaren Energien sowie zur Entwicklung von Wärme- und ggf. Kältenetzen. Die Planung deckt das gesamte Gebiet der Samtgemeinde ab. Unser Wärmeplan zeigt, wie wir gemeinsam eine treibhausgasneutrale Wärmeversorgung bis 2040 erreichen.

Auftaktveranstaltung zur kommunalen Wärmeplanung

Im Rahmen der öffentlichen Auftaktveranstaltung am 19. Februar 2026 im Schulforum wird die Samtgemeinde mit der target GmbH den Ablauf der Wärmeplanung vorstellen. Die Frage nach der Zukunft des Heizens - sicher, bezahlbar und klimafreundlich - steht im Mittelpunkt. Zusätzlich werden die Beteiligungsformate für die Bürgerinnen und Bürger vorgestellt.

Ideenkarte Samtgemeinde Isenbüttel – Tragen Sie Ihre Ideen ein: Ideenkarte


Online-Umfrage – Freiwillige Angaben zu Ihrer Immobilie verbessern unsere Planung: Online-Umfrage.

  • QRC Umfrage SG Isenbuettel

  • KWP Social Media Auftaktveranstaltung Isenbüttel

Der Ablauf - ein strategischer Planungsprozess

Die kommunale Wärmeplanung ist ein strategischer Prozess zur treibhausgasneutralen Wärmeversorgung bis 2040. Zunächst erfolgt eine umfassende Bestandsanalyse: Wir erfassen den aktuellen Wärmebedarf und -verbrauch, bestehende Heizungsanlagen, verwendete Energiequellen sowie die relevante Infrastruktur. Im nächsten Schritt untersuchen wir lokale Potenziale erneuerbarer Energien und Abwärme, wie etwa Abwärme von Betrieben, Wärme aus Abwasser, Sonnenenergie, Erdwärme oder Biomasse. Abschließend entwickeln wir ein Zielszenario mit passenden Wärmeversorgungsgebieten und konkrete Umsetzungsmaßnahmen, um dieses bis zum Zieljahr zu erreichen.

Ihre Ideen sind gefragt - Hier gehts zur Ideenkarte und zur Umfrage

Die Erstellung des Wärmeplans befindet sich aktuell in der ersten Phase. In dieser ist es entscheidend, eine umfassende Datengrundlage zu schaffen, um den aktuellen Stand der Wärmeversorgung zu erfassen und Potenziale für eine treibhausgasneutrale Zukunft zu identifizieren.

Dabei ist die Samtgemeinde auf die Unterstützung aller Interessierten angewiesen. Über die interaktive Ideenkarte können Sie ihre Ideen zur Wärmeplanung einbringen: Ideenkarte. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, an einer online Umfrage teilzunehmen: Online-Umfrage.

In dieser Umfrage können Sie freiwillig Angaben zu ihrer Immobilie machen. Die Qualität der Wärmepläne hängt maßgeblich von Ihren Ideen und den zur Verfügung stehenden Daten ab.

Das Gebäudeenergiegesetz - Ihr Weg zu einer Heizung mit 65 Prozent erneuerbaren Energien

Der Umstieg auf Erneuerbare Energien ist gut für das Klima und schützt vor steigenden Preisen bei Gas und Öl. Erfahren Sie hier, welche Schritte beim Heizen notwendig sind und warum es sinnvoll ist, die alte Gas- und Ölheizung auszutauschen.

Der Heizungswegweiser des Bundeswirtschaftsministeriums gib Ihnen einen Überblick durch das Gebäudeenergiegesetz: 

https://www.energiewechsel.de/KAENEF/Redaktion/DE/Module/Entscheidungsfinder/heizungswegweiser.html