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BU: Der Vorstand des Kreisseniorenbeirates, Friedhelm-Hubertus Voigt (m.), Ingrid Richter (l.) und Dagmar Köhler (r.) sowie die Kreisverwaltung, vertreten durch Saskia Rusch (hinten v.l.), Landrat Dr. Andreas Ebel und Olaf Heimburg, sind positiv gestimmt, dass viele gemeinsame Ziele erreicht werden.

Neuer Kreisseniorenbeirat wählt Vorstand

Den älteren Menschen im Landkreis Gifhorn eine Stimme geben – das ist das erklärte Ziel der Seniorenvertretung auf Landkreisebene. Diesen Kreisseniorenbeirat gibt es im Landkreis Gifhorn seit dem 11. März 2020.

Im März wählten die insgesamt 16 Delegierten aus neun von zehn Kommunen den Vorstand des Kreisseniorenbeirates. Der Vorsitzende ist Friedhelm-Hubertus Voigt, der gleichzeitig Seniorenbeiratsvorsitzender der Samtgemeinde Isenbüttel ist. Als erste stellvertretende Vorsitzende wurde Ingrid Richter vom Seniorenbeirat der Samtgemeinde Papenteich gewählt. Dagmar Köhler vom Seniorenbeirat der Samtgemeinde Meinersen ist zweite stellvertretende Vorsitzende des Kreisseniorenbeirates.

Coronabedingt fand die erste ordentliche Sitzung des neu gebildeten Kreisseniorenbeirates erst im Juli statt. Dort ging es um erste Aufgaben, die die Interessenvertretung im Sinne der älteren Bürgerinnen und Bürger im Landkreis Gifhorn wahrnehmen möchte. Auf dieser Sitzung wurde Dagmar Köhler einstimmig als Vertretung des Kreisseniorenbeirates in den Ausschuss für Soziales, Gesundheit und Integration gewählt und kann hier nun gezielt die Interessen und Anliegen der Senioren beratend, aber auch in Form von Anträgen in dessen Arbeit einbringen.

Landrat Dr. Andreas Ebel begrüßt den Kreisseniorenbeirat ausdrücklich. „Ich freue mich auf eine gute Zusammenarbeit mit allen Mitgliedern. Die Seniorinnen und Senioren haben nun eine Stimme auf Ebene des Landkreises die durch den Kreisseniorenbeirat ausgedrückt wird.“

Um einen Grundstein für eine erfolgreiche Arbeit des Kreisseniorenbeirates zu legen, schaffte die Kreisverwaltung optimale Voraussetzungen. Dazu gehören finanzielle Mittel aber auch ganz praktische Unterstützung. Denn als erstes haben sich die Mitglieder zum Ziel gesetzt, öffentlichkeitswirksam einheitlich und wiedererkennbar aufzutreten. Dafür möchten sie Flyer, Namensschilder, Visitenkarten und Roll-ups entwickeln. Auch online wird sich der Kreisseniorenbeirat präsentieren. Dafür nutzt er die bestehende Homepage des Landkreises Gifhorn.

Außerdem wurde in der ersten Sitzung die Aufnahme in den Landesseniorenrat beantragt, damit hier die Senioren aus dem Landkreis präsent sind und sich über ein Antrags-, Stimm- und Rederecht in die landesweite Seniorenarbeit einbringen können.

Die Kreisverwaltung unterstützt den Kreisseniorenbeirat organisatorisch und finanziell. Der Beirat agiert aber unabhängig, überparteilich und konfessionell ungebunden. Er stärkt die lokalen Seniorenbeiräte und leitet deren Interessen an die Kreisebene weiter. Außerdem kann er selbst Anfragen, Stellungnahmen und Empfehlungen formulieren und diese in die Arbeit der Kreisverwaltung und politische Gremien einbringen und so die Bedarfe der Senioren in landkreisweite Planungen einfließen lassen. Denn auf Grund der guten Vernetzung der Mitglieder des Kreisseniorenbeirates im Bereich der Seniorenarbeit kennen diese die Bedürfnisse der älteren Menschen.

„Die Kreisverwaltung hat ein hohes Interesse daran, auch auf diesem Weg zu erfahren, welche Themen für die Senioren wichtig sind. Damit wird der Landkreis weiterhin für alle Bürgerinnen und Bürger bis ins hohe Alter ein attraktiver und lebenswerter Wohnort bleiben“, ist Landrat Dr. Andreas Ebel überzeugt.

Die nächste Sitzung des Kreisseniorenbeirates ist am Dienstag, 29. September 2020 um 10.00 Uhr im Rittersaal des Gifhorner Schlosses geplant.